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Wie geht es Kindern in Deutschland?

Im Auftrag der Kinderhilfsorganisation World Vision Deutschland haben der Sozialwissenschaftler Prof. Klaus Hurrelmann und die Kindheitsforscherin Prof. Sabine Andresen zusammen mit TNS Infratest Sozialforschung zum zweiten Mal 2.500 Kinder in Deutschland über ihre Lebenssituation und ihr Wohlbefinden befragt. In der 2. World Vision Kinderstudie wurden erstmals auch Sechs- bis Siebenjährige einbezogen. Die große Mehrheit der Kinder ist mit ihren Lebensverhältnissen in Familie, Freizeit, Freundeskreis und Schule zufrieden und fühlt sich wohl. Aber es gibt auch einige Kinder, die für ihr Leben schon in sehr jungen Jahren keine Perspektive mehr sehen und sich in ihren Rechten beschnitten fühlen. Niedrige soziale Herkunftsschicht, ein alleinerziehender Elternteil sowie fehlende Integration der Eltern in den Arbeitsmarkt sind die klassischen Risikofaktoren für ein Aufwachsen in Armut. Fast die Hälfte der Kinder niedriger sozialer Herkunftsschicht hat einen Migrationshintergrund. Schichtzugehörigkeit und Migrationshintergrund bedingen sich. Die große Mehrheit der Kinder hat eine äußerst positive Meinung von ihren Müttern und Vätern und lobt deren Bereitschaft, sie mitbestimmen zu lassen.

Quelle: www.worldvision.de

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